„Was würde passieren, wenn man die Wörter Schuld und Sühne durch Ursache und Wirkung austauscht? Müssten wir dann nicht sofort mit neuen Fragestellungen beginnen? Vielleicht mit warum und wieso? Oder ist uns das peinlich, wenn wir dann die eigene Schuld eingestehen müssten, durch die der Schuldige erst zu seiner Tat gedrängt wurde? Ist es wirklich die eigene Schuld, die uns hindert, nach der Schuld der anderen zu fragen? Oder vertuscht die fremde Schuld die eigene?
Aber was ist eigentlich Schuld? Gibt es Schuld an sich überhaupt?
Ich mache es mir mit der Antwort etwas leichter als vielleicht viele andere Menschen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es viele Menschen gibt, die so denken wie ich. Es gibt keine Schuld!
Das Christentum spricht von einer Erbschuld. Soweit ich es verstanden habe, geht es hier um die Vertreibung aus dem Paradies. Wer ein bisschen im Internet forscht, wird zum gleichen Ergebnis kommen: „Nichts Genaues weiß man nicht.“ Alles ist Auslegungssache.
Das Paradies, wie es uns die Religionen vorsagen, kann es wirklich nicht auf dieser Erde geben. Denn dafür ist dieser Planet nicht geschaffen. Diese Welt ist nichts anderes als eine Versuchsstation, auf der wir Menschen die Liebe lernen können. Wir alle sind Energiewesen, und unsere Seele ist Energie.
Die Religionen haben durchaus eine schöne Aufgabe geleistet. Sie haben den Menschen immer das Gefühl gegeben, nicht alleine auf dieser Welt zu sein. Die Führungskräfte in den Religionen stellten Gesetze und Verordnungen auf, um ihre Mitmenschen in eine, ihrer Meinung nach, richtige Richtung zu führen.
Aus den letzten 3–4 tausend Jahren hat man bereits Aufzeichnungen über die Denkweise der Menschen, und man weiß, dass die Sehnsucht nach einer besseren Welt immer vorhanden war. Die Religionen schufen dieses Paradies und versuchten, es so glaubhaft wie möglich zu erklären. Damit es auch jeder glaubt, schufen sie noch ein Gegenstück zu diesem schönen Paradies, nämlich die Hölle.
Doch eines konnten sie nicht: Sie konnten dieses Paradies nie beschreiben. Alle Beschreibungen dieser beiden Fantasiewelten entsprangen ihrer eigenen Welt, denn man kann nur das beschreiben, was man auch kennengelernt hat.
Für jeden Menschen, der in Not lebt, ist die Hoffnung auf ein schönes Paradies immer der größte Traum.„
(Ausschnitt aus meinem Buch „Die Einheit in der Vielfalt“, S. 141.
Das Buch ist die Zusammenfassung meiner Zusammenarbeit mit meiner lieben Frau Maria und gibt auch heute noch allen interessierten Lesern eine gute Basis und Hintergrundwissen.)
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