Heilung wird oft mit körperlicher Gesundheit gleichgesetzt. Doch im Laufe eines langen Lebens zeigt sich, dass Gesundheit nur ein Teil eines größeren Zusammenhangs ist. Dieser Text beschreibt einen persönlichen Weg, auf dem Heilung, Seele und göttliche Hilfe miteinander verbunden werden. Es geht um Erfahrung, Verantwortung und die Bereitschaft zur Veränderung.
Was ist Heilung?
Für jeden ist es ein Begriff: Wenn man gesund ist, dann ist man auch heil. Mit anderen Worten: Mir fehlt nichts, und dann ist alles gut. Heute bin ich mit fast 84 Jahren kerngesund. Das, was ich allen Menschen berichten möchte, ist die perfekte Gesundheit.
Liebe Leser, wenn Sie bis hierher alles gelesen haben, werden Sie feststellen, dass die Gesundheit nur ein Teil der Wahrheit ist.
Der persönliche Weg zur Erkenntnis
Dieses Wissen kam natürlich nicht von allein. Der Aufbau dieses Wissens dauerte in etwa 30 Jahre. Ich musste Einsamkeit und Selbstständigkeit schon als Kind lernen. Die Machtspiele der Erwachsenen uns Kindern gegenüber und später die gleichen Spiele unter den Erwachsenen.
Das Leben lief seinen Gang mit allen Höhen und Tiefen. Die Wünsche, die ich hatte, und auch die Niederlagen, die sich daraus ergaben, hatten alle nur einen Zweck: Es war die Vorbereitung auf das, was ich heute machen darf.
Ich darf heute jedem Erwachsenen die Möglichkeit bieten, sich gesund zu bewegen – auch denen, die heute noch eine Behinderung haben. Denn alle Krankheiten kommen auf Wunsch der Seele und sind auch auf ihren Wunsch heilbar oder nicht. Ich kenne den Grund der Seele nicht, der zu dieser oder jener Krankheit geführt hat. Bevor es zu einer Heilung kommt, frage ich immer meine himmlischen Begleiter, ob sie eine Heilung ermöglichen. Die nächste Frage geht an die Person selbst, ob sie eine Heilung möchte und auch bereit ist, dabei mitzuhelfen. Ohne eigene Mithilfe kann es keine Hilfe geben.
Zusammenleben von menschlicher und göttlicher Familie
Jetzt komme ich zu meiner eigentlichen Aufgabe. Ich möchte dabei helfen, die menschliche Familie und die göttliche Familie zu einem gewissen Zusammenleben zu bewegen. Das ist nicht leicht, denn ich spreche hier von der gesamten Menschheit als Familie.
Die, die mir von oben helfen, sind in erster Linie Gott – Vater, Spirit oder Heiliger Geist genannt – und Jesus Christus. Sein Tod besiegelte vor 2000 Jahren seine erste Mission. Allerdings wusste er damals schon, dass von dieser ersten Mission nur sein Name in den Köpfen der Menschheit übrig bleiben würde.
Jetzt beginnt seine zweite Mission. So wie damals Johannes sein Verkünder war, habe ich die Aufgabe übernommen, ihn noch einmal in Erinnerung zu bringen. Jesus ist bereit, jedem Menschen die Gesundheit zu geben, wie es jeder Mensch für richtig hält. Alle Menschen auf dieser Erde, egal welcher Religion sie angehören, dürfen ihn anrufen. Ob laut oder leise oder in Gedanken – jede Möglichkeit ist gültig.
Zum Beispiel:
Jesus, hilf mir, meine Krankheit zu heilen oder zu erleichtern.
Jesus, ich habe Schmerzen in der Brust, kannst du danach schauen und alles wieder heilen?
Jesus, ich habe einen Menschen betrogen, er und ich leiden jetzt durch meinen Betrug. Kannst du uns helfen?
Es sind nur drei Beispiele, und sie sollen zeigen, dass man keine großen Worte machen muss, denn er weiß schon im Voraus, was wir wollen. Ich möchte damit auch auf kleine und große Krankheiten aufmerksam machen. Denn je schneller wir eine Krankheit erahnen, umso leichter und schneller ist die Heilung. Auch seelische Krankheiten gibt es genug, wie das letzte Beispiel zeigt. Es sind oft die schwierigsten Fälle.
Doch etwas muss ich noch hinzufügen: Ohne ein Umdenken der eigenen Gewohnheiten und Gedanken geht es nicht. Gesundheit bekommt man nur dann, wenn man sich ändert. Wie man sich ändert, überlasse ich jedem selbst. Nur eine kleine Hilfe kann ich geben: in Liebe denken und handeln.
Wir sind auf dieser Erde bis heute allein auf uns angewiesen. Denn bis jetzt gab es auch nur eine Meinung: Oben sind die Herrscher und unten sind die Diener. Eine Gemeinsamkeit von Mensch und Gott war früher wie auch heute nicht denkbar. Wenn ich mit anderen Menschen von Gott sprechen will, winken viele ab. So wie ich früher so dachte, denken wahrscheinlich noch heute viele: „Wenn ich mit Gott sprechen will, gehe ich in die Kirche. Die ist für alles Göttliche zuständig. Die Priester sind dafür ausgebildet, mit Gott zu sprechen, wir können es nicht.“ Durch solche Meinungen entsteht auch die zweiteilige Trennung von Gott und Mensch.
Ein neuer Zugang zur Heilung
Ab heute ist es also anders.
Jeder kann sich mit Gott, dem Heiligen Geist – auch Spirit genannt – und mit Jesus unterhalten. Wie bei allen Gebeten müssen wir daran glauben, dass wir immer gehört werden. Alle unsere Gedanken und Wünsche werden drüben empfangen. Es gibt keinen Gedanken, den sie nicht hören. Alle Seelen, ob im Dunkeln oder im Licht, und Gott und Spirit sowieso, hören uns, und jeder weiß, wer hier unten gesprochen hat.
Es gab also nie eine Trennung, und es gab immer eine gute Hilfe für alle, die in Liebe um Hilfe gebeten haben.
Ich selbst kann nur bitten, dass jeder Mensch, der diese Zeilen liest, es auch versucht. Wer sich darum bemüht und Geduld hat, der schafft es auch.




